Willkommen im Restaurant "Daheim"

Gastronomen und andere Küchen­profis aus der Region geben Tipps zur ge­sunden Er­näh­rung und ver­raten köst­liche Re­zepte und Menü-Vor­schläge, die ein­fach nach­zu­kochen sind. Die Zu­taten sind je­weils für vier Per­sonen be­rechnet.

mymedAQ Magazin: Köstliche Rezepte von Karim Naber - Küchenchef des Restaurants Linde

Ein vegetarisches Drei-Gänge-Menü, das auch Fleischliebhabern schmeckt


   

Karim Naber ist Inhaber und Küchenchef des Restaurants Zur Linde in Heidenrod-Laufenselden. „Ich empfehle, mehrmals pro Woche Gerichte mit viel frischem Gemüse und Obst zu essen, beides ist gut für die Abwehrkräfte“, sagt er und verspricht: „Die Rezepte sind unkompliziert und gelingen auch Anfängern.“ Und am allerbesten – in Teamarbeit.


 
mymedAQ Magazin: Vorspeise Curry-Kokos-Suppe mit Mango von Karim Naber
mymedAQ Magazin: Hauptspeise Linsen-Bolognese mit Tagliatelle von Karim Naber
mymedAQ Magazin: Nachtisch / Dessert Topfen-Joghurt-Creme mit marinierten Erdbeeren von Karim Naber

Alle Fotos: Karim Naber

ZUTATEN
1
50 g
50g
3
4
1
700 ml
400 ml


kleine Zwiebel
Staudensellerie
Möhren
EL Sonnenblumenöl
Scheiben Ingwer
EL gelbe Currypaste
Gemüsebrühe
Kokosmilch
Fruchtfleisch einer reifen Mango
Saft und Abrieb einer Limette
Salz Pfeffer

Vorspeise
Curry-Kokos-Suppe mit Mango

Zwiebel, Staudensellerie und Möhren würfeln. Sonnenblumenöl in einem Topf leicht erhitzen.
Die Ingwerscheiben, Zwiebel- und Gemüsewürfel darin hell anschwitzen.
Die Currypaste und das Fruchtfleisch der Mango hinzufügen und kurz mit anschwitzen.
Gemüsebrühe und Kokosmilch dazugeben und ca. 20 Minuten köcheln lassen.
Die Suppe fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und dem Saft und Abrieb der Limette abschmecken.

ZUTATEN
300 g
2
3
300g
300g
1
5
3
3
200 g
4
200 ml


800 ml



500 g


Linsen
Zwiebeln
Knoblauchzehen
Möhren
Sellerie
Stange Lauch
EL Olivenöl
Thymianzweige
Lorbeerblätter
Tomatenmark
große Fleischtomaten
Rotwein (ggf. durch Tomaten-,
Gemüsesaft ersetzen oder entsprechend
mehr Gemüsebrühe verwenden )
Gemüsebrühe
Saft einer Limette
Salz
Pfeffer
Tagliatelle
Parmesankäse

Hauptspeise
Linsen-Bolognese mit Tagliatelle   

Die Linsen in reichlich Wasser bissfest blanchieren und auf ein Sieb schütten.
Zwiebel, Knoblauch, Möhren, Sellerie und Lauch fein würfeln.
Olivenöl in einem Bräter leicht erhitzen.
Zwiebel, Knoblauch und Gemüsewürfel goldgelb darin anbraten. Thymian und Lorbeerblätter dazugeben.
Tomatenmark hinzufügen und leicht abrösten. Fleischtomaten würfeln und kurz mit anschwitzen. Mit Rotwein ablöschen und mit der Gemüsebrühe auffüllen.
Die blanchierten Linsen hinzufügen, aufkochen, mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Nach Wunsch, frische gehackte Kräuter unterrühren, z.B. glatte Petersilie, Minze, Basilikum
Die Tagliatelle in reichlich gesalzenem Wasser bissfest kochen.
Tagliatelle mit der Linsen-Bolognese mischen, auf 4 Pasta Teller anrichten und mit gutem Olivenöl, frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer und gehobeltem Parmesankäse servieren.

ZUTATEN

200 g
200 g
1
60 g



300 g
20 g
8

Für die Creme

Joghurt
Quark
Vanilleschote
Zucker (oder Honig) Saft und Abrieb einer Zitrone

Für die Erdbeeren

frische Erdbeeren
Zucker
Minzblätter
Orangenlikör (ggf. durch Orangensaft, gewürzt mit einer Prise geriebenem Ingwer, ersetzen)

Nachtisch

Topfen-Joghurt-Creme mit marinierten Erdbeeren

Joghurt, Quark, Mark der Vanilleschote, Zucker, Saft und Abrieb der Zitrone in eine Schüssel geben und glatt rühren. Die Creme in 4 Dessertschalen füllen.
Die Erdbeeren putzen, waschen und vierteln.
1/3 der Erdbeeren mit dem Zucker pürieren und mit Orangenlikör (bzw. Saft) abschmecken. Die Minze in feine Streifen schneiden und zu dem Püree geben. Die restlichen Erdbeeren mit dem Püree marinieren und auf die Topfen-Joghurt-Creme geben.

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Weitere Rezepte und Adressen

Küchenprofis aus der Region stellen ihr Konzept vor und gesunde Köstlichkeiten zum Selberkochen

null Hey Lucie!: Raw Balls und andere vegane Leckereien

©Lucie Richardson, Inhaberin von

©Lucie Richardson, Inhaberin von "Hey Lucie!"

Erfolgsrezept fürs Westend:
bio + vegan + glutenfrei = lecker


Lucie Richardson (Foto) ist Inhaberin von Hey Lucie! Mit großen Scheiben öffnet sich das kleine Lunch-Café im Westend auf das breite Trottoir. Innen stehen ein gutes Duzend Ampeln unter der Decke auf Grün: Üppige Ranken schweben über den Köpfen der Gäste. Der Holzfußboden und die in hellem Umbra getünchten Wände schimmern warm, und Tische und Stühle im skandinavischen Design verbreiten Leichtigkeit.
So offen und einladend „Hey Lucie“  aussieht, so streng sind die Hausregeln: Tierische Produkte und Gluten sind in der Küche nicht willkommen, und aus dem Gastraum mit der angrenzenden Kinderspielecke ist Chemie verbannt: Nicht nur Lebensmittel sind bio (seit Anfang 2020 ist "Hey Lucie!" bio-zertifiziert), auch Wandfarben, Möbel, Putzmittel und Verpackungen. Kaffee to go wird nur im mitgebrachten Gefäß ausgeschenkt: "Wir vermeiden Müll so gut es geht. Sogar unsere Zutaten kaufen wir möglichst unverpackt ein. Und wir sind stolz darauf, dass unsere gelbe Tonne immer eine der leersten in der ganzen Nachbarschaft ist“, sagt Lucie Richardson.
Gesundheit sieht Lucie Richardon ganzheitlich: „Sie betrifft den Körper, aber auch die Umgebung und Umwelt.“
Die ehemalige Immobilienfond Managerin hat „Hey Lucie!“ im vergangenen Jahr eröffnet, in erster Linie "aus Eigennutz", wie sie sagt und erklärt: „Ich ernähre mich längerem vegan und bio aus Überzeugung und ich leide unter Glutenunverträglichkeit. Es war fast unmöglich für mich, essen zu gehen, so gut wie nichts auf den Speisekarten war für mich geeignet. Also habe ich ein Restaurant verwirklicht, wie ich es mir immer gewünscht habe.“
Als Gastronomie und Köchin ist Lucie Richardson Autodidaktin. Zwei Jahre lang hat sie sich auf den Branchenwechsel vorbereitet, drei Praktika absolviert, viel gelesen, Seminare besucht und mit Zutaten experimentiert: „Das war langwierig, es hat allein Wochen gedauert, bis ich den perfekten Tarte-Teig angerührt hatte“, sagt sie. Ihre Rezepte für Süßes und Deftiges, darunter Gebäck, Aufläufe, Gebratenes und Suppen ohne die üblichen Grundzutaten Eier, Butter, Mehl, Milch, sind ihr gut gehütetes Betriebsgeheimnis und so lecker, dass sie nicht nur Veganern und Menschen mit Glutenunverträglichkeit schmecken.
Mütter mit kleinen Kindern treffen sich zum Frühstück, ältere Menschen zu Kaffee und Kuchen, Geschäftsleute genießen den wechselnden Mittagstisch und das Gefühl, schlemmend und im Sitzen der Gesundheit Gutes zu tun.


Lust auf einen Besuch? Adresse, Speisekarte und weitere Informationen finden Sie unter: https://heylucie.de

Hey Lucies Rezept für Raw Balls

Gesunde Verwandte der Schokopralinen


©Lucie Richardson; Raw Balls, eine gesunde Alternative zu Schokopralinen

ZUTATEN

75g
75g
100g
50g
10g
100g
100g


Mandeln
Cashewkerne
Haferflocken
Sonnenblumenkerne
Chiasamen
Datteln, getrocknet
Aprikosen, getrocknet

ZUBEREITUNG

Mandeln, Cashewkerne, Haferflocken und Sonnenblumenkerne im Mixer fein mahlen. Die Mischung und die Chia Samen in eine Schüssel geben. Datteln und Aprikosen mit heißem Wasser knapp bedecken und etwa 15 Minuten einweichen lassen. Danach ebenfalls im Mixer samt Wasser zerkleinern. Die trockenen und nassen Zutaten gut mischen und rund zehn Minuten stehen lassen. In der Zwischenzeit kann man die Panade für die Bällchen vorbereiten, z.B. Kakaopulver, Kokosraspeln, gehackte Nüsse oder Schokolade, essbare Blüten oder Matschapulver; jeweils in kleine Schälchen füllen. Dann mit angefeuchteten Händen Bällchen formen und in der Panade wälzen. Im Kühlschrank aufbewahren oder sofort genießen!

Einfach köstlich ohne Ei

Hy Lucie! -Inhaberin Lucie Richardson nennt fünf Alternativen

Banane: ideal für Kuchen und Pfannkuchen, wenn man das Aroma mag. Eine halbe zermatschte Banane ersetzt ein Ei, für Bananenbrot braucht man zwei bis drei Früchte.

Chia-Samen: Um ein "Chia-Ei“ herzustellen, vermischt man einen Teelöffel Chiasamen und 5 Teelöffel Wasser. Nach etwa zehn Minuten entsteht eine klebrige, geschmacksneutrale  Masse.

Apfelmus oder -essig: Mit Backpulver oder Natron vermischt, kann Apfelmus oder Apfelessig wahre Wunder wirken: Beide machen den Teig luftig und elastisch.

Kichererbsenmehl: schmeckt bei Pfannkuchen und herzhaften Gerichten und als Eiersatz bei panierten Speisen.

Haferflocken: Grob gemahlen, vermischt mit Flüssigkeit, binden sie nicht nur Kuchen, sondern auch Gebratenes wie vegane Burger und knusprige herzhafte Taler.


 

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