Aktuelles rund um Covid 19 in Hessen

Telefonnummern, Adressen und Informationen

Aktuelle Informationen zu Covid 19 / Coronavirus der stadt Wiesbaden bei mymedAQ

Wieviele Corona-Infizierte gibt es in Wiesbaden und wie hoch ist der aktuelle Inzidenzwert?

Täglich aktualisierte Zahlen veröffentlicht die Stadt auf ihrer Seite

1 Welches sind die ersten Anlaufstellen bei einem Verdacht?

Wenn Sie verdächtige Symptome haben, wenden Sie sich bitte zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt. Auch eine Krankschreibung nach einer telefonischen Beratung und Behandlung ist möglich. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Personen, die einen Covid-19-Verdacht haben und sich testen lassen, in jedem Fall eine häusliche Quarantäne bleiben sollen, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Praxen mit Coronaschwerpunkt, die u.a. Tests durchführen, finden Sie etwa über die mymedAQ-Arztsuche (als Fachrichtung bitte "Corona" auswählen; auch weitere Teststellen werden angezeigt werden) und über die Arztsuche Hessen (bitte unter "Status" den Begriff "Sars-Covid 2" auswählen)
 
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2 Nützliche Apps, u.a. für den digitalen Impfpass


CovPass, entwickelt vom Robert Koch Institut, lädt Impfungen direkt auf das Smartphone und dokumentiert sie mit einem QR-Code. Diesen erhält man entweder direkt beim Impftermin oder nachträglich in Arztpraxen und Apotheken – nicht in allen, bitte fragen Sie vor Ort nach. Apotheken, die den QR-Code generieren, finden Sie z. B. über die mymedAQ-Arztsuche ("digi" eingeben). Der gelbe Impfausweis ist nach wie vor gültig! Ausführliche Informationen und Links zum Downloads der App für Ihr Smartphone.

Corona-Warn-App meldet sich, wenn Sie Kontakt zu infizierten Personen hatten. Sie können Sie z.B. über die Seite der Bundesregierung herunterladen. Sie eignet sich auch zum Registrieren von Besucherinnen und Besuchern: Veranstalter, Restaurantbesitzer und Geschäftsinhaber können einen QR-Code generieren, den Besucherinnen und Besucher zum Einchecken scannen. Die App lässt sich auch für den digitalen Impfpass nutzen. Ausführlich Informationen dazu bietet das Bundesgesundheitsministerium.

Luca. Viele Restaurants, Läden und Veranstalter benutzen sie zum Ein- und Auschecken als praktische Alternative zu Zetteln; sie lässt sich auch für den digitalen Impfausweis nutzen. 

Data4Life wurde als Symptom-Check-Tool von der Charité Berlin in Zusammenarbeit mit Data4Life entwickelt und wird unterstützt durch das Robert Koch-Institut (RKI), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Covid-Guide, ebenfalls zum Abklären von Symptomen, ist eine Entwicklung von deutschen, schweizer und italienischen Medizin- und Ärzteverbänden.
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3 Wer kann und sollte sich impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die kostenlose Corona-Schutzimpfung mit zwei Dosen eines zugelassenen Impfstoffs Erwachsenen, bei denen keine chronische Vorerkrankung oder akute Erkrankung besteht. Für mRNA-Impfstoffe gilt diese Empfehlung generell auch für Stillende und Schwangere nach dem zweiten Trimester sowie für Kinder zwischen 12 und 17 Jahren. Bei Zweifeln über relevante Vorerkrankungen und Erkrankungen sollte man Rücksprache mit dem Hausarzt oder behandelnden Arzt halten.
Detaillierte Informationen bieten das  Bundesgesundheitsministerium und das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.

4 Welche Stellen beantworten individuelle Fragen rund um Corona?


Service-Hotline des Gesundheitsamts Tel. 0611 31 2828,
Mo bis Fr, 8 bis 12 Uhr; Mo bis Do, 13 bis 16 Uhr; Sa und So, 13 bis 16 Uhr

MymedAQ-Hotline Tel. 0611 50 58 58 10,
täglich, rund um die Uhr zum üblichen Telefontarif; die Beratung ist für Sie gratis

Corona-Hotline Hessen Tel. 0800  5554666
tägl., 9 bis 15 Uhr; Fragen zu Gesundheit und Quarantäne

Ärztlicher Bereitschaftsdienst  Tel. 116 117
tägl., rund um die Uhr
Sie erhalten eine Ersteinschätzung (keine Diagnose!) und Empfehlungen, wie dringlich eine Behandlung ist und an wen Sie sich wenden können, dazu Adressen für Tests und Impfungen.

Corona-Hotline des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP e.V.) Tel. 0800 777 22 44,  tägl., 8 bis 20 Uhr
Erfahrene Berater*innen helfen bei seelischen Problemen in Zusammenhang mit Corona

"Nummer gegen Kummer" des deutschen Kinderschutzbundes hilft Jugendlichen unter:
Tel. 116 111 und Eltern unter Tel. 0800 111 0 550;
Informationen zu Terminen u.v.m.

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5 Wo finde ich Informationen zu geltenden 2G- und 3G-Bestimmungen?

Aktuelle Informationen für Hessen bietet die Landesregierung.
Aktuelle Informationen für Wiesbaden bietet die Landeshauptstadt.
Mehrsprachige Informationen zu Corona gibt es über die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung.

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6 Wer muss in Quarantäne?

Jeder, der den Verdacht auf eine Covid 19-Erkrankung hat, sollte sich möglichst in freiwillige Quarantäne begeben. Wer engen Kontakt zu infizierten Personen hatte oder eine diagnostizierte Erkrankung, muss eine behördlich angeordnete Quarantäne einhalten. Meldebehörde in Wiesbaden ist das Gesundheitsamt, zu erreichen über die Service-Hotline. Bei Verstößen drohen Bußgelder oder eine Zwangsquarantäne in entsprechenden Einrichtungen.
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für eine Quarantäne, ihre Dauer, Verhaltensregeln u.v.m finden sich im Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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7 Wer kann sich kostenlos testen lassen – und wo?
Schnelltests sind für folgende Personen nach wie vor kostenlos:
+Kinder unter 12 Jahren (Lichtbildausweis)
+Schwangere im ersten Trimester (als Nachweis gilt z.B. der Mutterpass)
+Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können (eine ärztliche Bescheinigung ist vorzulegen)

Bis 31. Dezember 2021 können sich dazu folgende Personen kostenlos testen lassen:
+Minderjährige (Lichbildausweis)
+Schwangere  (z.B. Mutterpass)
+Stillende (bis 10. Dezember)
+Studierende aus dem Ausland, die mit einem in Deutschland nicht anerkannten Impfstoff geimpft sind
+Teilnehmer*innen von klinischen Studien zu (nicht zugelassenen) Corona-Impfstoffen

Weitere Informationen zu Übergangsregelungen und „impfunfähigen oder  abgesonderten Personen“ und eine Suchmaschine für
Teststellen in Wiesbaden, laufend aktualisiert, finden Sie beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration.
Eine Deutschlandkarte mit Teststellen und weitere Informationen finden Sie auch beim Bundesgesundheitsministerium.

Der Selbstzahlerpreis für einen Schnelltest beträgt ca. 10 Euro; PCR-Tests, die vom Amt oder Arzt angeordnet sind, bleiben kostenlos. Adressen für den kostenlosen PCR-Test nennt die Hausarztpraxis oder der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116117.

Ausführliche Antworten auf Fragen zum Testen bietet das Bundesgesundheitsministerium.

Zuschuss für eine Corona-Auszeit für Familien
Zählt ein Kind oder eine erwachsene Person zum Haushalt, die einen Behinderungsgrad von mindestens 50 Prozent hat, zahlt die Familie für Ferien in einer Erholungseinrichtung nur zehn Prozent der Übernachtungs- und Verpflegungskosten. Den Rest übernimmt das Bundesfamilienministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Auch Familien mit geringem Einkommen können unter Umständen den Zuschuss erhalten. Die Voraussetzungen können Sie auf der Seite  des Bundesministeriums prüfen; aufgeführt sind auch Unterkünfte, für die der Zuschuss gilt.
 

 

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8 Was müssen Reisende beachten?

Vollständig Geimpften, Genesenen und (PCR-)Getesteten steht die Welt wieder weitgehend offen. Ausführliche Informationen zum sicheren Reisen, zu Beschränkungen, Bestimmungen und Destinationen bietet das Auswärtige Amt.

Informationen zu Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten, laufend aktualisiert, bietet das Robert-Koch-Institut.

Weitere Informationen für Reiserückkehrer, auch auf Englisch und Türkisch, bietet das Bundesgesundheitsministerium.

Länder, deren Testresultate in Deutschland anerkannt werden, listet das Robert-Koch-Institut.

Italien, Slowenien und Malta verlangen vor der Einreise ein ausgefülltes Formular, das hilft, Aufenthaltsorte und potenzielle Ansteckungsrisiken der Besucher zu ermitteln, das sogenannte European digital Passenger Locator Form (dPLF).
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Adressen für PCR-Tests für Reisende und andere Selbstzahler

Centogene Testzentrum Wiesbaden Luisen Forum

Luisen Forum (1.OG)
Kirchgasse 6
65185 Wiesbaden

Nach einem Abstrich im hinteren Rachen liegt das PCR-TEstergebnis in etwa 24 Stunden vor, benachrichtig wird man per Email, die Sprache ist auswählbar. Der Test kostet 69 Euro; wer plant, ins Ausland zu reisen, kann für zusätzliche 9 Euro die Ausweisdaten auf dem Ergebnisdokument eintragen lassen. Geöffnet ist Mo bis Sa von 10.00 bis 18.00 Uhr, auch an Wochenenden. Anmelden muss man sich nicht, aber Wartezeiten lassen sich durch eine Online-Registrierung vermeiden. Mehr Informationen und registrieren

Testzentren im Flughafen Frankfurt
Auch hier kann man sich ohne amtliche oder ärztliche Anordnung mit einem PCR-Test testen lassen.
Terminals, Preise und weitere Informationen
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9 Welche Arten von Tests gibt es?

Das sicherste Verfahren ist bisher die "Real-Time Reverse Transkriptase Polymerase-Kettenreaktion" (kurz: PCR-Test).
Für den PCR-Test gibt es auch Schnellverfahren, die von geschulten Personen vor Ort durchgeführt werden, etwa in Notaufnahmen und Pflegeeinrichtungen. Das Ergebnis liegt dann nach ca. vier bis fünf Stunden vor, statt nach 24 bis 48 Stunden.
Antigentests, zu denen auch die Laientests und Gratistests zählen, sind weniger zuverlässig. Das Ergebnis liegt bereits nach circa 15 Minuten vor. Ein positives Ergebnis muss grundsätzlich dem Gesundheitsamt gemeldet und durch einen PCR-Test bestätigt werden. 
Antikörpertests weisen nach, ob man infiziert war, sie sind jedoch nicht immer zuverlässig. Und: Aus einem positiven Ergebnis, das Antikörper anzeigt, lässt sich nicht schließen, dass man immun ist.
Kosten für PCR-Tests, die von medizinisch geschultem Personal durchgeführt werden, betragen in der Regel zwischen 70 und 240 Euro, für Antigen-Schnelltests ca. 10 Euro. Selbsttests aus dem Discounter kosten ca. 5 Euro pro Stück.

Weitere Antworten auf Fragen zu Tests und Impfung: Bundesministerium für Gesundheit 
Informationen zu Testverfahren und -arten: Robert-Koch-Institut