Aktuelles rund um Covid 19

Telefonnummern, Adressen und Informationen

Aktuelle Informationen zu Covid 19 / Coronavirus der stadt Wiesbaden bei mymedAQ

Wieviele Corona-Infizierte gibt es in Wiesbaden?

Täglich aktualisierte Zahlen veröffentlicht die Stadt auf ihrer Seite

Welches sind die ersten Anlaufstellen bei einem Verdacht?

Wenn Sie verdächtige Symptome haben, wenden Sie sich bitte zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt. Auch eine Krankschreibung nach einer telefonischen Beratung und Behandlung ist möglich. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Personen, die einen Covid-19-Verdacht haben und sich testen lassen, in jedem Fall eine häusliche Quarantäne bleiben sollen, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Praxen mit Coronaschwerpunkt, die u.a. Tests durchführen, finden Sie etwa über die mymedAQ-Arztsuche (Als Fachrichtung bitte "Corona" auswählen; auch weitere Teststellen werden angezeigt werden) und über die Arztsuche Hessen (bitte unter "Status" den Begriff "Sars-Covid 2" auswählen)
 
Nächstes Kapitel

Apps, die helfen, sich und andere zu schützen und verdächtige Symtome einzuschätzen

Data4Life wurde als Symptom-Check-Tool von der Charité Berlin in Zusammenarbeit mit Data4Life entwickelt und wird unterstützt durch das Robert Koch-Institut (RKI), das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

Covid-Guide, ebenfalls zum Abklären von Symptomen, ist eine Entwicklung von deutschen, schweizer und italienischen Medizin- und Ärzteverbänden.

Corona-Warn-App meldet sich, wenn Sie Kontakt zu infizierten Personen hatten. Sie können Sie z.B. über die Seite der Bundesregierung herunterladen.
Nächstes Kapitel


Nationale Impfstrategie Covid-19

Der Beschluss der Bundesregierung regelt die faire Verteilung von Corona-Impfstoffen: In der ersten Phase können sich Risikogruppen und exponierte Teile der Bevölkerung (z. B. Krankenhauspersonal) impfen lassen. In der zweiten Phase steht die Impfung der Gesamtbevölkerung offen. Die Impfung ist freiwillig! Auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums finden Sie genaue Informationen zum Thema und eine Broschüre als Download.
Seit 8. Februar ist die neue Impfverordnung in Kraft. Ihr Ziel: Menschen mit höchster Priorität sollen bis Ende März geimpft sein; Menschen mit zweithöchster Priorität sind ab April an der Reihe; die dritte Gruppe danach.

Zur zweiten Gruppe zählen Menschen mit schweren psychiatrischen Erkrankungen, Krebspatient*innen und Menschen, deren Erkrankung weniger als fünf Jahre zurück liegt, Menschen mit chronischen Lungen-, Nieren-, Lebererkrankungen, mit Diabetes mellitus und einem HbA1c-Wert größer als 7, 7 Prozent sowie alle mit einem Body-Mass-Index größer als 40. Auch Lehrer*innen und Erzieher*innen sind in diese Gruppe hochgestuft worden.
Außerdem können Pflegebedürftige über 80 Jahren und Schwangere zwei enge Kontaktpersonnen nennen (statt bisher einer), die geimpft werden sollen, und Ärzt*innen haben die Möglichkeit, Einzelfälle für die zweite Gruppe zu benennen, bei denen ein besonders hohes Risiko bei einer Infektion droht.
Weitere Informationen über Impfabfolge und Terminvergabe in Hessen bietet das Hessische Ministerium für Soziales und Integration.
Wer zur Gruppe zwei zählt, kann einen Impftermin buchen.

Das Corona-Impfzentrum in Wiesbaden wird das Rhein Main Congress Center (RMCC) sein, das auch ein Corona-Test-Zentrum ist:  mehr Informationen und Adresse. Termine können telefonisch vereinbart werden: beim Ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 oder online beim Impfterminservice; vor der Buchung wird abgeklärt, ob man zur berechtigten Personengruppe zählt.

Das Das Paul-Ehrlich-Institut hat die Smartphone-App SafeVac 2.0 entwickelt, mit der Geimpfte digital Auskunft darüber geben können, wie sie die Impfung vertragen haben. Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Beobachtungsstudie tragen so aktiv dazu bei, weitere Erkenntnisse über COVID-19-Impfstoffe zu gewinnen. Zum Download der App 

Welche Stellen beantworten individuelle Fragen rund um Corona?


Service-Hotline des Gesundheitsamts Tel. 0611 31 2828,
Mo bis Fr, 8 bis 12 Uhr; Mo bis Do, 13 bis 16 Uhr; Sa und So, 13 bis 16 Uhr

Mymedaq-Hotline Tel. 0611 50 58 58 10,
täglich, rund um die Uhr zum üblichen Telefontarif; die Beratung ist für Sie gratis

Corona-Hotline Hessen Tel. 0800  5554666
tägl., 9 bis 15 Uhr; Fragen zu Gesundheit und Quarantäne

Ärztlicher Bereitschaftsdienst  Tel. 116 117
tägl., rund um die Uhr
Sie erhalten eine Ersteinschätzung (keine Diagnose!) und Empfehlungen, wie dringlich eine Behandlung ist und an wen Sie sich wenden können.

Corona-Hotline des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP e.V.) Tel. 0800 777 22 44,  tägl., 8 bis 20 Uhr
Erfahrene Berater*innen helfen bei seelischen Problemen in Zusammenhang mit Corona.
 

"Nummer gegen Kummer" des deutschen Kinderschutzbundes hilft Jugendlichen unter:
Tel. 116 111 und Eltern unter Tel. 0800 111 0 550;
Informationen zu Terminen u.v.m.

nächstes Kapitel mymedaq
 

Kontakte, Ladenöffungen, Reisen  – was ist in Hessen erlaubt?

Bis zum 28. März 2021 bleiben das öffentliche Leben und private Kontakte stark beschränkt. Aktuelle Informationen zu Regeln und Geboten in Hessen bietet die Landesregierung
Aktuelle Informationen für Wiesbaden bietet die Landeshauptstadt
Mehrsprachige Informationen zu Corona gibt es über die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung 

Die Öffnungsstrategie im Überblick:
Öffnungsstrategie für Hessen aktuell ab 08. März 2021

© Bundesregierung

nächstes Kapitel mymedaq

Wer muss in Quarantäne?

Jeder, der den Verdacht auf eine Covid 19-Erkrankung hat, sollte sich möglichst in freiwillige Quarantäne begeben. Wer engen Kontakt zu infizierten Personen hatte oder eine diagnostizierte Erkrankung, muss eine behördlich angeordnete Quarantäne einhalten. Meldebehörde in Wiesbaden ist das Gesundheitsamt, zu erreichen über die Service-Hotline. Bei Verstößen drohen Bußgelder oder eine Zwangsquarantäne in entsprechenden Einrichtungen.
Die Quarantäne endet nach 14 Tagen, sofern sich keine Symptome gezeigt haben.
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für eine Quarantäne, ihre Dauer, Verhaltensregeln u.v.m finden sich im Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

nächstes Kapitel mymedaq
 

Wer kann sich kostenlos testen lassen?

Die nationale Teststrategie des Bundesgesundheitsministeriums legt fest, für wen ein Test kostenlos ist, beziehungsweise bei wem die Kosten von Krankenkassen übernommen werden.
Ab dem 8. März haben alle Bürgerin und Bürger einmal pro Woche die Möglichkeit, einen kostenlosen Schnelltest in den Testzentren, beim Hausarzt oder in Apotheken zu machen; in Schulen und Kitas werden auch kostenlose Selbststest zum Einsatz kommen.
Bei einem PCR-Test ist es notwendig, mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt telefonisch abzuklären, ob er Test erforderlich ist, in der Regel für folgende Gruppen
+ Menschen mit Symptomen, bei denen Erkältungserkrankungen und Grippe ausgeschlossen sind
+Personen, die in die in den vergangenen zehn Tagen mindestens 15 Minuten lang in engem Kontakt und im direkten Gespräch mit einer infizierten Person waren.
+Personen, die in einem Haushalt mit einer infizierten Person leben
+Personen, die einer Aerosol-Übertragung ausgesetzt waren, zum Beispiel bei Familienfeiern,  Chorproben oder beim Hallensport
+Personen die mindestens 30 Minuten lang in einem relativ engen Raum mit einer infizierten Person waren, etwa in einem Klassenzimmer oder Mehrbettzimmer
+Personen, die von der Corona-Warn-App benachrichtigt worden sind
+Personen, die eine positiv getestete Person betreut oder gepflegt haben oder von einer positiven Person betreut oder gepflegt worden sind  
+Mitarbeiter, Patienten oder Bewohner von Kliniken, Pflege- und Altenheimen, Einrichtungen von Menschen mit Behinderungen und Besucher oder Dienstleister, die sich in den vergangenen zehn Tagen dort aufgehalten haben. Zum Abklären eines Verdachts können dort auch Antigen-Schnelltests eingesetzt werden.

 

nächstes Kapitel mymedaq

Was müssen Reiserückkehrer beachten?

Bis zum 28. März bleibt privates Reisen, auch im Inland, stark eingeschränkt. Wer aus einem Risikogebiet einreist, ist verpflichtet, sich spätestens 48 Stunden nach der Einreise testen zu lassen und sich 10 Tage lang in Quarantäne zu begeben; ein negatives Testergebnis kann die Dauer ab dem fünften Tag verkürzen. Wer aus einem Virusvariantengebiet zurückkehrt, muss in jedem Fall 14 Tage lang in Quarantäne. Ausführliche Informationen bietet die Hessische Landesregierung. Außerdem müssen sich alle Heimkehrer online registrieren. Die Daten dieser Einreiseanmeldung werden an die zuständigen Gesundheitsämter weitergeleitet, die die Einhaltung der Quarantäne überprüfen. Nach Ende der Quarantäne werden die Daten gelöscht. Die Einreiseanmeldung ersetzt die Aussteigezettel, die Flugreisende bisher ausfüllen und abgeben mussten.
Einreisende aus einem Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet tragen die Kosten für den verpflichtenden Test im Zusammenhang mit der Einreise und den freiwilligen Test zur vorzeitigen Beendigung der Quarantäne selbst.

Weitere Informationen für Reiserückkehrer, auch auf Englisch und Türkisch, bietet das Bundesgesundheitsministerium 
Informationen zu Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten, laufend aktualisiert, bietet das Robert-Koch-Institut
Länder, deren Testresultate in Deutschland anerkannt werden, listet das Robert-Koch-Institut

nächstes Kapitel mymedaq


Wo kann man sich testen lassen?

Hausarztpraxen, Apotheken und Zahnarztpraxen dürfen Schnelltest durchführen.  Coronaschwerpunktpraxen – die sich z. B. über die mymedAQ-Arztsuche (als Fachrichtung "Corona" eingeben) finden –, Teststellen und Covid-Koordinierungszentren (Covid-KoC) führen auch PCR-Tests durch, die ein positives Schnelltestergebnis abklären. Einen PCR-Test erhält man auf Anordnung des Hausarztes oder des Gesundheitsamts. Termine dafür selbst zu vereinbaren, ist nicht möglich.

Testzentrum am Rhein Main Congress Center
Friedrich-Ebert-Allee 1
65185 Wiesbaden
(Zugang über die Rheinstraße, Parkplätze gibt es im Parkhaus)
Testen lassen können sich alle, auch ohne amtlich oder ärztliche Anordnung. Nach einem Abstrich im hinteren Rachen liegt das Ergebnis in etwa 24 Stunden vor, benachrichtig wird man per Email, die Sprache ist auswählbar. Der Test kostet 69 Euro; wer plant, ins Ausland zu reisen, kann für zusätzliche 9 Euro die Ausweisdaten auf dem Ergebnisdokument eintragen lassen. Geöffnet ist täglich von 8.30 bis 17.30 Uhr, auch an Wochenenden. Anmelden muss man sich nicht, aber Wartezeiten lassen sich durch eine Online- Registrierung vermeiden.
Mehr Informationen und registrieren

Drive-In Covid 19
Bierstädter Höhe 68
65191 Wiesbaden
Getestet werden auch hier ausschließlich Patient*innen, die von Ärzt*innen oder dem Amt angemeldet sind. Der Abstrich wird im parkenden Auto entnommen.
Mo bis Fr. , 9 bis 16 Uhr.
Mehr Informationen

Testcenter Taunusstein
Aarstraße 110
65232 Taunusstein
Jeder, auch ohne amtliche oder ärztliche Anordnung, kann sich im Testcenter des Arbeiter-Samariter-Bunds Deutschland e.V. (ASB) testen lassen. Man muss einen Termin vereinbaren und die Kosten von 70 Euro pro Test bar bezahlen. Sie können nicht erstattet werden.
Tel. 06128-96 89 10
Mehr Informationen 

Testzentren im Flughafen Frankfurt
Auch hier kann man sich ohne amtliche oder ärztliche Anordnung testen lassen.
Terminals, Preise und weitere Informationen
Teststelle der Kassenärztlichen Vereinigung am Kallebad
Wörther-See-Straße 14 65187 Wiesbaden
Mo bis Sa, 9 bis 13 Uhr
Covid-KoC-Limburg
Kreisabfalldeponie
65614 Beselich-Obertiefenbach
Mo  bis Fr, 9 bis 13 Uhr
Covid-KoC-Bürgerhospital
Richard-Wagner-Straße 14/16
60318 Frankfurt
Mo bis Fr, 9 bis 13 Uhr
Covid-KoC Uni FFM
Sandhofstraße, Gebäude 65,
60528 Frankfurt
Mo bis Sa, 9 bis 13 Uhr
nächstes Kapitel mymedaq


Was ist von Selbsttests zu halten?

Das Bundesgesundheitsministerium hat die Medizinprodukte-Abgabeverordnung Anfang Februar 2021geändert. Corona-Selbsttests dürfen seither in Deutschland an jedermann abgegeben werden. Zugelasse Tests mit einer CE-Kennzeichnung oder einer Sonderzulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte sind bei Discountern, in Drogeriemärkten, im Lebensmitteleinzelhandel, in Apotheken und online zu kaufen. Sets mit fünf Tests kosten um 25 Euro. Die Antigentests beschreiben eine Momentaufnahme. Negative Ergebnisse bedeuten keine Sicherheit. Es ist nach wie vor möglich, andere oder sich selbst anzustecken. Positive Ergebnisse sind meldepflichtig und durch einen zuverlässigeren PCR-Test abzuklären, der von medizinisch geschultem Personal durchgeführt wird. 


Welche Arten von Tests gibt es?

Das sicherste Verfahren ist bisher die "Real-Time Reverse Transkriptase Polymerase-Kettenreaktion" (kurz: PCR-Test).
Für den PCR-Test gibt es auch Schnellverfahren, die von geschulten Personen vor Ort durchgeführt werden, etwa in Notaufnahmen und Pflegeeinrichtungen. Das Ergebnis liegt dann nach ca. vier bis fünf Stunden vor, statt nach 24 bis 48 Stunden.
Antigentests, zu denen auch die Laientests und wöchentlichen Gratistests zählen, sind weniger zuverlässig . Das Ergebnis liegt bereits nach circa 15 Minuten. Ein positives Ergebnis muss grundsätzlich dem Gesundheitsamt gemeldet und durch einen PCR-Test bestätigt werden. 
Antikörpertests weisen nach, ob man infiziert war, sie sind jedoch nicht immer zuverlässig. Und: Aus einem positiven Ergebnis, das Antikörper anzeigt, lässt sich nicht schließen, dass man immun ist.
Kosten für Tests, die von medizinisch geschultem Personal durchgeführt werden, betragen in der Regel zwischen 70 und 240 Euro. Laientests aus dem Discounter kosten ca. 5 Euro pro Stück.


Weitere Antworten auf Fragen zu Tests gibt das Bundesministerium für Gesundheit
Informationen zu Testverfahren und -arten bietet das Robert-Koch-Institut