Was tun bei Verdacht auf Covid 19?

Telefonnummern, Adressen und Informationen

Aktuelle Informationen zu Covid 19 / Coronavirus der stadt Wiesbaden bei mymedAQ

Wieviele Corona-Infizierte gibt es in Wiesbaden?

Täglich aktualisierte Zahlen veröffentlicht die Stadt auf ihrer Seite
 

Welches sind die ersten Anlaufstellen bei einem Verdacht?

Wenn Sie verdächtige Symptome haben, wenden Sie sich bitte zunächst telefonisch an Ihren Hausarzt. Auch eine Krankschreibung nach einer telefonischen Beratung und Behandlung ist möglich. Das Gesundheitsamt weist darauf hin, dass Personen, die einen Covid-19-Verdacht haben und sich testen lassen, in jedem Fall eine häusliche Quarantäne bleiben sollen, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Praxen mit Coronaschwerpunkt, die u.a. Tests durchführen, finden Sie etwa über die mymedAQ-Arztsuche (Als Fachrichtung bitte "Corona" auswählen; auch weitere  Teststellen werden angezeigt werden) und über die Arztsuche Hessen (bitte unter "Status" den Begriff "Sars-Covid 2" auswählen)

 

Fragen zu Symptomen, Quarantäne, Tests, Risikogebieten, Hygiene- und Verhaltensgeboten und vielem mehr beantworten auch folgende Stellen:

Service-Hotline des Gesundheitsamts Tel. 0611 31 2828,
Mo bis Fr, 8 bis 12 Uhr; Mo bis Do, 13 bis 16 Uhr; Sa und So, 13 bis 16 Uhr

Mymedaq-Hotline Tel. 0611 50 58 58 10,
täglich, rund um die Uhr zum üblichen Telefontarif; die Beratung ist für Sie gratis

Corona-Hotline Hessen Tel. 0800  5554666
tägl., 9 bis 15 Uhr; Fragen zu Gesundheit und Quarantäne

Ärztlicher Bereitschaftsdienst  Tel. 116 117
tägl., rund um die Uhr
Sie erhalten eine Ersteinschätzung (keine Diagnose!) und Empfehlungen, wie dringlich eine Behandlung ist und an wen Sie sich wenden können.

Corona-Hotline des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP e.V.) Tel. 0800 777 22 44,  tägl., 8 bis 20 Uhr
Erfahrene Berater*innen helfen bei seelischen Problemen in Zusammenhang mit Corona.
 

"Nummer gegen Kummer" des deutschen Kinderschutzbundes hilft Jugendlichen unter:
Tel. 116 111 und Eltern unter Tel. 0800 111 0 550;
Informationen zu Terminen u.v.m.

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Partys, Konzertbesuche, Masken tragen  – was ist in Hessen Pflicht und erlaubt?

Bis zum Ende des Jahres sind das öffentliche Leben und private Kontakte stark beschränkt. Aktuelle Informationen zu Regeln und Geboten in Hessen bietet die Landesregierung
Aktuelle Informationen für Wiesbaden bietet die Landeshauptstadt
Mehrsprachige Informationen zu Corona gibt es über die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung 

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Wer muss in Quarantäne?

Jeder, der den Verdacht auf eine Covid 19-Erkrankung hat, sollte sich möglichst in freiwillige Quarantäne begeben. Wer engen Kontakt zu infizierten Personen hatte oder eine diagnostizierte Erkrankung, muss eine behördlich angeordnete Quarantäne einhalten. Meldebehörde in Wiesbaden ist das Gesundheitsamt, zu erreichen über die Service-Hotline. Bei Verstößen drohen Bußgelder oder eine Zwangsquarantäne in entsprechenden Einrichtungen.
Die Quarantäne endet nach 14 Tagen, sofern sich keine Symptome gezeigt haben.
Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für eine Quarantäne, ihre Dauer, Verhaltensregeln u.v.m finden sich im Merkblatt der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

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Wer kann sich kostenlos testen lassen?

Die nationale Teststrategie des Bundesgesundheitsministeriums legt fest, für wen der Test kostenlos ist, beziehungsweise bei wem die Kosten von Krankenkassen übernommen werden. In jedem Fall ist es notwendig, mit dem Hausarzt oder dem Gesundheitsamt telefonisch abzuklären, ob ein Test erforderlich ist, in der Regel für folgende Gruppen
+ Menschen mit Symptomen, bei denen Erkältungserkrankungen und Grippe ausgeschlossen sind
+Personen, die in die in den vergangenen zehn Tagen mindestens 15 Minuten lang in engem Kontakt und im direkten Gespräch mit einer infizierten Person waren.
+Personen, die in einem Haushalt mit einer infizierten Person leben
+Personen, die einer Aerosol-Übertragung ausgesetzt waren, zum Beispiel bei Familienfeiern,  Chorproben oder beim Hallensport
+Personen die mindestens 30 Minuten lang in einem relativ engen Raum mit einer infizierten Person waren, etwa in einem Klassenzimmer oder Mehrbettzimmer
+Personen, die von der Corona-Warn-App benachrichtigt worden sind
+Personen, die eine positiv getestete Person betreut oder gepflegt haben oder von einer positiven Person betreut oder gepflegt worden sind  
+Mitarbeiter, Patienten oder Bewohner von Kliniken, Pflege- und Altenheimen, Einrichtungen von Menschen mit Behinderungen und Besucher oder Dienstleister, die sich in den vergangenen zehn Tagen dort aufgehalten haben. Zum Abklären eines Verdachts können dort auch Antigen-Schnelltests eingesetzt werden.

 

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Was müssen Reiserückkehrer beachten?

Bis Ende November ist privates Reisen, auch im Inland, stark eingeschränkt. Wer aus einem Risikogebiet einreist, ist verpflichtet, sich unverzüglich 10 Tage lang in Quarantäne zu begeben; ein negatives Testergebnis kann die Dauer ab dem fünften Tag verkürzen. Ausführliche Informationen bietet die Hessische Landesregierung. Außerdem müssen sich alle Heimkehrer online registrieren. Die Daten dieser Einreiseanmeldung werden an die zuständigen Gesundheitsämter weitergeleitet, die die Einhaltung der Quarantäne überprüfen. Nach Ende der Quarantäne werden die Daten gelöscht. Die Einreiseanmeldung ersetzt die Aussteigezettel, die Flugreisende bisher ausfüllen und abgeben mussten.
Wer sich 14 Tage und länger in einem (auch innerdeutschen) Risikogebiet aufgehalten hat, kann sich bis zu zehn Tage nach der Heimkehr kostenlos testen lassen, auch wenn sich keine Symptome zeigen.

Weitere Informationen für Reiserückkehrer, auch auf Englisch und Türkisch, bietet das Bundesgesundheitsministerium 
Informationen zu Risikogebieten, laufend aktualisiert, bietet das Robert-Koch-Institut
Länder, deren Testresultate in Deutschland anerkannt werden, listet das Robert-Koch-Institut

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Wo kann man sich testen lassen?

Viele Hausarztpraxen führen notwendige, einige auch freiwillige Tests durch, fragen Sie nach! Coronaschwerpunktpraxen finden sich z. B. über die mymedAQ-Arztsuche (als Fachrichtung "Corona" eingeben). Alternativen sind unter anderem Teststellen und Covid-Koordinierungszentren (Covid-KoC), an die man sich ausschließlich auf Anordnung des Hausarztes oder des Gesundheitsamts wenden kann. Termine zu vereinbaren, ist dort nicht möglich, und es ist mit  Wartezeiten zu rechnen.

Teststelle der Kassenärztlichen Vereinigung am Kallebad
Wörther-See-Straße 14 65187 Wiesbaden
Mo bis Sa, 9 bis 13 Uhr
Covid-KoC-Limburg
Kreisabfalldeponie
65614 Beselich-Obertiefenbach
Mo  bis Fr, 9 bis 13 Uhr
Covid-KoC-Bürgerhospital
Richard-Wagner-Straße 14/16
60318 Frankfurt
Mo bis Fr, 9 bis 13 Uhr
Covid-KoC Uni FFM
Sandhofstraße, Gebäude 65,
60528 Frankfurt
Mo bis Sa, 9 bis 13 Uhr
Testzentrum am Rhein Main Congress Center
Friedrich-Ebert-Allee 1
65185 Wiesbaden
(Zugang über die Rheinstraße, Parkplätze gibt es im Parkhaus)
Testen lassen können sich alle, auch ohne amtlich oder ärztliche Anordnung. Nach einem Abstrich im hinteren Rachen liegt das Ergebnis in etwa 24 Stunden vor, benachrichtig wird man per Email, die Sprache ist auswählbar. Der Test kostet 69 Euro; wer plant, ins Ausland zu reisen, kann für zusätzliche 9 Euro die Ausweisdaten auf dem Ergebnisdokument eintragen lassen. Geöffnet ist täglich von 8.30 bis 17.30 Uhr, auch an Wochenenden. Anmelden muss man sich nicht, aber Wartezeiten lassen sich durch eine Online- Registrierung vermeiden.
Mehr Informationen und registrieren

Drive-In Covid 19
Bierstädter Höhe 68
65191 Wiesbaden
Getestet werden auch hier ausschließlich Patient*innen, die von Ärzt*innen oder dem Amt angemeldet sind. Der Abstrich wird im parkenden Auto entnommen.
Mo bis Fr. , 9 bis 16 Uhr.
Mehr Informationen

Testcenter Taunusstein
Aarstraße 110
65232 Taunusstein
Jeder, auch ohne amtliche oder ärztliche Anordnung, kann sich im Testcenter des Arbeiter-Samariter-Bunds Deutschland e.V. (ASB) testen lassen. Man muss einen Termin vereinbaren und die Kosten von 70 Euro pro Test bar bezahlen. Sie können nicht erstattet werden.
Tel. 06128-96 89 10
Mehr Informationen 

Testzentren im Flughafen Frankfurt
Auch hier kann man sich ohne amtliche oder ärztliche Anordnung testen lassen.
Terminals, Preise und weitere Informationen
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Was ist von Selbsttests zu halten?

Per Mausklick den Test ordern und Sicherheit haben? Leider ist das nicht ganz so einfach, und die meisten Experten raten davon ab, selbst Proben zu entnehmen und einzuschicken.
Gründe sind:
+Lange Wartezeiten. Der Berufsverband Deutscher Laborärzte betont, dass Tests nach medizinischer Notwendigkeit priorisiert werden und privat eingeschickte Tests vielfach zuletzt ausgewertet werden; üblicherweise liegen Ergebnisse beim bislang genauesten "PCR-Test" nach 24 bis 48 Stunden vor.
+Fehlende Erfahrung. Den "PCR-Test" können Laien nur schwer korrekt ausführen. Laut Robert Koch-Institut (RKI) sollte nämlich jeweils eine Probe aus den oberen und den unteren Atemwegen entnommen werden, was Übung erfordert oder eine Anleitung durch eine geschulte Person.
+Unzuverlässigkeit. Frei verkäuflich sind vor allem Antikörper-Test, ab ca. 50 Euro. Antikörper bilden sich meist erst ein bis zwei Wochen nach der Infektion. Ein negatives Ergebnis schließt daher eine Infektion nicht sicher aus, sondern muss durch weitere Verfahren bestätigt werden. Ein positives Ergebnis sollte durh weitere Tests abgeklärt werden und bedeutet nicht, dass man immun gegen das Virus ist
+Hohe Fehleranfälligkeit. Eine schlechte Qualität der Proben, der falsche Zeitpunkt der Probenentnahme, ein unsachgemäßer Transport und andere Faktoren können das Ergebnis eines Selbsttests verfälschen. 
+Kein garantierter Qualitätsstandard. Oft ist nicht klar, unter welchen Bedingungen die Labore private Tests analysieren.


Welche Arten von Tests gibt es?

Das sicherste Verfahren ist bisher die "Real-Time Reverse Transkriptase Polymerase-Kettenreaktion" (kurz: PCR-Test).
Für den PCR-Test gibt es auch Schnellverfahren, die von geschulten Personen vor Ort durchgeführt werden, etwa in Notaufnahmen und Pflegeeinrichtungen. Das Ergebiss liegt dann nach ca. vier bis fünf Stunden vor, statt nach 24 bis 48 Stunden.
Antigentests sind weniger zuverlässig als PCR-Test, und sie sollten ausschließlich von medizinisch geschultem Personal durchgeführt werden. Ein positives Ergebnis muss grundsätzlich durch einen PCR-Test bestätgit werden. Der Vorteil ist, dass das Ergebnis schneller vorliegt, beim Antigen-Schnelltest bereits nach circa 15 Minuten.
Antikörpertests weisen nach, ob man infiziert war, sie sind jedoch nicht immer zuverlässig. Und: Aus einem positiven Ergebnis lässt sich nicht schließen, dass man immun ist.
Kosten für Tests, egal welcher Art, variieren; in der Regel betragen sie zwischen 70 und 240 Euro.
Covid-19-Schnelltests, die wie ein Schwangerschaftstest das Ergebnis zuverlässig direkt nach dem Durchführen zuhause anzeigen, gibt es – obwohl solche Tests im Internet beworben und angeboten werden –, bislang nicht.
Weitere Antworten auf Fragen zu Tests gibt das Bundesministerium für Gesundheit
Informationen zu Testverfahren und -arten bietet das Robert-Koch-Institut